1. Yakisoba

    250 g Sobanudeln

    nach Packungsanleitung kochen, kalt abspülen, abtropfen lassen

    100 g Schweine- oder Hühnerfleisch
    100 g Garnelen

    3 Minuten anbraten, rausnehmen

    1 Zwiebel in halben Ringen

    anbraten, bis sie glasig werden

    1 Möhre in Streifen
    evtl. anderes Gemüse
    etwas Ingwer gehackt

    Dazugeben, etwas weiter braten

    die Abgetropften Nudeln dagegen und ca 2 Minuten braten, sie dabei nicht zu oft wenden, damit sie angebraten werden

    2 EL helle Sojasoße
    2 EL Sake
    4 EL andere jap Soße

    gut mischen, anrichten, mit jap. Mayonnaise garnieren

  2. Tarte Tatin

    Teig machen

    160 g Mehl
    80 g Butter
    20 g Puderzucker
    1 Ei
    evtl. 2 EL Wasser, wenn nötig

    schnell verkneten und in den Kühlschrank legen.

    Ofen auf 190 Grad vorheizen

    Apfel-Zucker-Gemisch

    100 g Zucker, 1 Vanilleschote (Mark), 100 ml Calvados

    in der Tarte Tatin Form auf dem Herd karamellisieren lassen, bis eine bräunliche, zähe Flüssigkeit entstanden ist (nicht mit den Fingern probieren, sehr heiß!)

    6 kleine Äpfel

    schälen, vierteln (oder vielleicht mal halbiert versuchen?), an der dicken Seite einritzen und in die Pfanne zu dem Gemisch geben, wenden bis sie weich werden. 

    50 g Butter

    Zu dem Apfelgemisch geben, die Äpfel in der Pfanne verteilen, mit der runden Seite auf den Boden.

    Und dann…

    Den Teig rund ausrollen und auf die Äpfel legen, am Rand etwas runterdrücken (die Äpfel müssen nicht bis ganz zum Rand der Form gelegt werden)

    Teig mit der Gabel etwas einstechen

    Form für 30 Minuten in den Ofen

    Dann 8 Minuten Auskühlen und dann stürzen.

  3. Spinatlasagne

    Zutaten:
    700 g Spinat
    1 mittelgroße Zwiebel
    250 g flüssige Schlagsahne
    120 g Gratinkäse

    Den Spinat waschen, von den Stielen befreien, die größeren Blätter in kleinere Teile zerrupfen.

    Die Zwiebel hacken und in der großen Pfanne in Olivenöl dünsten, aber nicht dunkel werden lassen (die Herdplatte so auf Stufe 6 stellen, also nicht ganz heiß).

    Den Ofen auf Umluft/180 Grad anstellen. Ins untere Drittel das Gitter schieben und darunter ein Backblech, damit es evtl. überlaufende Flüssigkeit auffängt und nicht unten auf den Herdboden tropft.

    Die tropfnassen Spinatblätter (kann ruhig noch etwas Wasser dran sein) portionsweise in die Pfanne geben. Immer soviel reinpasst, Deckel drauf, warten bis es etwas zusammenfällt, umrühren, nächste Portion Spinat dazu usw. Anfangs glaubt man es nicht, aber am Ende passt alles in die Pfanne rein.

    Wenn der Spinat richtig klein geworden ist, noch 2-3 Minuten köcheln lassen, kräftig mit Salz und Pfeffer würzen, Platte ausstellen. Dann die Sahne dazuschütten, nochmal nachwürzen.

    Die kleine weiße Auflaufform nehmen und ca ein Fünftel des Spinats auf den Boden, dann eineinhalb Platten Lasagne drauf (die halbe längs halbieren), dann wieder Spinat, dann wieder Lasagne, usw., bis es insgesamt fünf Schichten Spinat und dazwischen vier Lagen Lasagne sind. Zuletzt die übrige Flüssigkeit drüberschütten, sodass die Lasagnescheiben vollständig bedeckt sind. 

    Am Schluss den Gratinkäse gleichmäßig drüberstreuen. Das Ganze in den Ofen schieben, zunächst für 20 Minuten. Dann mal nachschauen, wie dunkel der Käse schon ist, ggfs. nochmal 5 Minuten. Wenn der Käse kurz vor der gewünschten Dunkelkeit ist, den Ofen ausstellen und das ganze noch 10 Minuten durchziehen lassen (dabei aufpassen, dass der Käse nicht verbrennt, der dunkelt noch nach).

    Fertig. 

  4. Schneegestöber

    Alles schichten:
    unten       Quark
                    Kirschen
                    nochmal Quark
                    Eierlikör
                    Sahne

  5. Melonensuppe

    für 4 Personen: 

    eine Melone schälen und mit etwas Wasser pürieren, mit Wasser ergänzen, bis die Masse nach Suppe aussieht. Würzen nach Belieben, was immer man beifügt, es wird den Ton bestimmen. Z.B. Muskat oder Zitronenpfeffer oder ein frisches Gewürz (z.B. Oregano), auf alle Fälle etwas Salz. Zitronensaft nach Belieben, Rohschinken in Schnippeln und Schluss. Möglichst frisch anrichten.

  6. Hühnersuppe à la Antje

    Ein ganzes Hühnchen kaufen (ggfs. Beine und Flügel für ein separates Essen abtrennen) und ca. 40 Minuten in einem großen Topf mit Wasser kochen (das Wasser soll das Hähnchen ganz bedecken).

    In der Zwischenzeit Gemüse waschen, die Karotten dünn abschaben, alles in mittelgroße Stücke schneiden (Möhren, Sellerie, Lauch sollten dabei sein, Kohlrabi, Pastinaken, Fenchel können je nach Vorlieben dazu kommen).

    Das Hühnchen, wenn es weich ist, aus dem Wasser nehmen und abkühlen lassen. Den dreckigen Schaum vom Wasser abschöpfen und das Gemüse hinein tun. Noch 5 Minuten kochen lassen und dann den Herd abdrehen (das reicht, um das Gemüse weich zu kriegen).

    Wenn das Hähnchen genug abgekühlt ist, dass man es anfassen kann, das Fleisch in kleine Stückchen zerrupfen und auch in den Gemüsetopf tun. Mit reichlich Salz und wenig Pfeffer würzen, nach Belieben auch mit Gemüsebrühe.

    Entweder jetzt gleich wieder heiß machen und die Suppe essen. Besser schmeckt sie aber, wenn man sie erst kalt werden lässt und dann wieder aufwärmt. Sollte das Gemüse wieder erwarten noch nicht ganz weich sein, einfach so lange wie notwendig noch etwas köcheln lassen.

  7. Hühnerbrust mit Fenchel-Zucchini-Gemüse

    Fenchel in Scheiben, Zucchini in dicke Streifen schneiden, nacheinander blanchieren (Fenchel 2 Min, Zucchini 1 Min in kochendes Salzwasser, danach in kaltem Wasser abschrecken). Auf Küchenkrepp legen zum trocknen.

    2 Hühnerbrüste salzen und in geschäumter Butter (d.h. Pfanne vorwärmen, dann erst Butter rein,  nicht zu heiß werden lassen, sie darf nicht braun werden, etwas Olivenöl dazu) langsam anbraten bis sie braun werden. Mehrere ganze Zehen von möglichst jungem Knoblauch mitbraten.

    Ofen auf 120 g Umluft vorheizen. Rost mit Alufolie belegen. Das gebratene Huhn und den Knoblauch drauf, in den Ofen schieben 10 Minuten, dann auf 100 Grad runter drehen. 

    Noch mehr Butter (in derselben Pfanne) schäumen, mit Puderzucker bestäuben, wenn der karamellisiert ist, Fenchelscheiben und danach Zucchinistifte anbraten. Müssen nur noch braun werden. Etwas salzen. Mit in die Pfanne tun: ca 6 Stück Sternanis, ordentlich geriebene Zitronenschale (wenn man sie über Backpapier reibt, lässt sie sich gut runterkratzen), Thymian. Vor dem Wenden die andere Seite des Gemüses erneut mit Puderzucker bestäuben. Mit Zitronensaft beträufeln. 

    Man kann das Ganze auch mit anderen Gemüsen versuchen, und auch mit anderen Gewürzen, evtl. Zimtstange, Kardamom usw. Zum Beispiel noch Lauchzwiebeln dazu, kleine Tomaten warm werden lassen…

    Zum Schluss Gemüse auf Tellern anrichten, nochmal Olivenöl drüber, Hühnerbrust in Scheiben schneiden, drauf drapieren, mit Bratenfett beträufeln. Essen.

  8. Krautsalat

    Kraut kleinhobeln und in Wasser kurz weich kochen.

    1 TL Zucker in Thermomix, zu Puderzucker zermahlen
    1 TL Butter dazu
    Stufe 2-4 ca. 1,5 Minuten

    3 EL Essig
    1,5 TL Gemüsebrühenpulver
    15 g Wasser
    1,5 TL Salt
    1 Prise Kümmel
    1 Schuß Öl

    Marinade anrühren, über das gekochte Kraut kippen, ziehen lassen. 


     

  9. Zucchini-Kartoffel-Auflauf

    Ofen auf 180 Grad vorheizen.

    3 relativ große festkochende Kartoffeln in sehr dünne Scheiben schneiden.

    2 mittelgroße Zucchini in etwas breitere Scheiben Schneiden.

    Beides aufrecht in die kleine Auflaufform schichten, immer zwischen zwei Zucchinis ca. zwei Kartoffelscheibchen, rundum am Rand nur Kartoffeln.

    200 ml Milch
    200 ml Sahne
    1 sehr klein gehackte kleine Zwiebel
    mit Dill, viel Salz, Pfeffer und Muskat verrühren.

    Die Soße über das Gemüse schütten, die Kartoffeln sollten möglichst gut bedeckt sein.

    Alles in den Ofen, 40 Minuten backen

    geriebenen Käse darüber,

    nochmal 15 Minuten überbacken, bis er braun wird.

  10. Brokkoli-Möhren-Bratlinge

    300 g Brokkoli im Thermomix in kleine Stückchen hobeln

    200 g Karotten ebenfalls

    Die Brokkoli in den unteren Dünstaufsatz, die Karotten in den oberen

    Ca. 750 ml Wasser in den Thermomix, die Dünstaufsätze draufstapeln, 18 Minuten Varoma (ab und zu umrühren, damit der Dampf durchkommt und alles weich wird). Das Gemüse soll durch, aber noch bissfest sein.

    100 g Magerquark
    1 Ei
    in einer Schüssel verrühren.

    6 EL Haferflocken
    1 durchgequetschte Knoblauchzehe dazu. 

    Sehr ordentlich mit Salz, Pfeffer, Majoran, Muskat würzen.

    Das Gemüse drunterrühren, mit 40 g Mehl vermengen.

    In einer Pfanne Olivenöl heiß werden lassen.

    Aus dem Gemüseteig handflächengroße flache Bälle formen, in Semmelbröseln wälzen und von beiden Seiten knusprig anbraten.

    Nach Belieben Joghurt dazu essen.