1. Hühnersuppe à la Antje

    Ein ganzes Hühnchen kaufen (ggfs. Beine und Flügel für ein separates Essen abtrennen) und ca. 40 Minuten in einem großen Topf mit Wasser kochen. 

    In der Zwischenzeit Gemüse (Möhren, Sellerie, Lauch sollten dabei sein, Kohlrabi, Pastinaken, Fenchel können je nach Vorlieben dazu kommen) in mittelgroße Stücke schneiden.

    Das Hühnchen, wenn es weich ist, aus dem Wasser nehmen und abkühlen lassen. Den dreckigen Schaum vom Wasser abschöpfen und das Gemüse hinein tun. Noch 5 Minuten kochen lassen und dann den Herd abdrehen (das reicht, um das Gemüse weich zu kriegen).

    Wenn das Hähnchen genug abgekühlt ist, dass man es anfassen kann, das Fleisch in kleine Stückchen zerrupfen und auch in den Gemüsetopf tun. Mit reichlich Salz und etwas Pfeffer würzen, nach Belieben auch mit etwas Gemüsebrühe.

    Entweder jetzt gleich wieder heiß machen und die Suppe essen. Besser schmeckt sie aber, wenn man sie erst kalt werden lässt und dann wieder aufwärmt. Sollte das Gemüse wieder erwarten noch nicht ganz weich sein, einfach so lange wie notwendig noch etwas köcheln lassen.

  2. Hühnerbrust mit Fenchel-Zucchini-Gemüse

    Fenchel in Scheiben, Zucchini in dicke Streifen schneiden, nacheinander blanchieren (Fenchel 2 Min, Zucchini 1 Min in kochendes Salzwasser, danach in kaltem Wasser abschrecken). Auf Küchenkrepp legen zum trocknen.

    2 Hühnerbrüste salzen und in geschäumter Butter (d.h. Pfanne vorwärmen, dann erst Butter rein,  nicht zu heiß werden lassen, sie darf nicht braun werden, etwas Olivenöl dazu) langsam anbraten bis sie braun werden. Mehrere ganze Zehen von möglichst jungem Knoblauch mitbraten.

    Ofen auf 120 g Umluft vorheizen. Rost mit Alufolie belegen. Das gebratene Huhn und den Knoblauch drauf, in den Ofen schieben 10 Minuten, dann auf 100 Grad runter drehen. 

    Noch mehr Butter (in derselben Pfanne) schäumen, mit Puderzucker bestäuben, wenn der karamellisiert ist, Fenchelscheiben und danach Zucchinistifte anbraten. Müssen nur noch braun werden. Etwas salzen. Mit in die Pfanne tun: ca 6 Stück Sternanis, ordentlich geriebene Zitronenschale (wenn man sie über Backpapier reibt, lässt sie sich gut runterkratzen), Thymian. Vor dem Wenden die andere Seite des Gemüses erneut mit Puderzucker bestäuben. Mit Zitronensaft beträufeln. 

    Man kann das Ganze auch mit anderen Gemüsen versuchen, und auch mit anderen Gewürzen, evtl. Zimtstange, Kardamom usw. Zum Beispiel noch Lauchzwiebeln dazu, kleine Tomaten warm werden lassen…

    Zum Schluss Gemüse auf Tellern anrichten, nochmal Olivenöl drüber, Hühnerbrust in Scheiben schneiden, drauf drapieren, mit Bratenfett beträufeln. Essen.

  3. Krautsalat

    Kraut kleinhobeln und in Wasser kurz weich kochen.

    1 TL Zucker in Thermomix, zu Puderzucker zermahlen
    1 TL Butter dazu
    Stufe 2-4 ca. 1,5 Minuten

    3 EL Essig
    1,5 TL Gemüsebrühenpulver
    15 g Wasser
    1,5 TL Salt
    1 Prise Kümmel
    1 Schuß Öl

    Marinade anrühren, über das gekochte Kraut kippen, ziehen lassen. 


     

  4. Zucchini-Kartoffel-Auflauf

    Ofen auf 180 Grad vorheizen.

    3 relativ große festkochende Kartoffeln in sehr dünne Scheiben schneiden.

    2 mittelgroße Zucchini in etwas breitere Scheiben Schneiden.

    Beides aufrecht in die kleine Auflaufform schichten, immer zwischen zwei Zucchinis ca. zwei Kartoffelscheibchen, rundum am Rand nur Kartoffeln.

    200 ml Milch
    200 ml Sahne
    1 sehr klein gehackte kleine Zwiebel
    mit Dill, viel Salz, Pfeffer und Muskat verrühren.

    Die Soße über das Gemüse schütten, die Kartoffeln sollten möglichst gut bedeckt sein.

    Alles in den Ofen, 40 Minuten backen

    geriebenen Käse darüber,

    nochmal 15 Minuten überbacken, bis er braun wird.

  5. Brokkoli-Möhren-Bratlinge

    300 g Brokkoli im Thermomix in kleine Stückchen hobeln

    200 g Karotten ebenfalls

    Die Brokkoli in den unteren Dünstaufsatz, die Karotten in den oberen

    Ca. 750 ml Wasser in den Thermomix, die Dünstaufsätze draufstapeln, 18 Minuten Varoma (ab und zu umrühren, damit der Dampf durchkommt und alles weich wird). Das Gemüse soll durch, aber noch bissfest sein.

    100 g Magerquark
    1 Ei
    in einer Schüssel verrühren.

    6 EL Haferflocken
    1 durchgequetschte Knoblauchzehe dazu. 

    Sehr ordentlich mit Salz, Pfeffer, Majoran, Muskat würzen.

    Das Gemüse drunterrühren, mit 40 g Mehl vermengen.

    In einer Pfanne Olivenöl heiß werden lassen.

    Aus dem Gemüseteig handflächengroße flache Bälle formen, in Semmelbröseln wälzen und von beiden Seiten knusprig anbraten.

    Nach Belieben Joghurt dazu essen.

  6. Gemüsesuppe, wie sie schmeckt

    Zwiebel in den Thermomix, hacken (Stufe 4, einige Sekunden) und mit Öl andünsten (3 Min Varoma, Stufe 1)

    4-5 Möhren
    1 Stange Lauch
    1 Kohlrabi

    dazu, kleinhacken.

    1 Liter Wasser drauf und 3 TL Gemüsebrühe.

    20 Minuten kochen (100 Grad, Stufe 1)

    Dann nach Belieben noch etwas kleiner häckseln, aber so dass noch Stückchen drin bleiben! 

  7. Möhren, Lauch, Chinakohl - Pfanne

    Möhren, Lauch und Chinakohl sind meist in der Gemüsekiste, und klar, gesund, anbraten und so.

    Diese Variante hier hat gestern besser geschmeckt als normal, vielleicht lässt sich das Ereignis ja reproduzieren:

    1 Zwiebel
    1 Knobizehe
    1/2 Peperoncini
    2 Möhren in dünnen Scheiben
    1 Stange Lauch in dünnen Ringen

    in Erdnussöl von Wiberg (das ist das meines Wissens das einzige, das wirklich nach Erdnuss schmeckt!) anbraten

    nach 3-4 Minuten

    1 rote Paprika in Streifen
    1/2 Chinakohl in Streifen

    dazu und weitergaren.

    Wenn alles durch ist, 1 kleine Dose Kokosmilch dazu und etwas einkochen lassen, dann mit Sojasoße und Zitronensaft abschmecken, evtl. noch etwas salzen.

    Dazu passen gut (wenige) Bandnudeln. Man braucht nur so 40 g pro Person.

  8. Tarte Tatin ohne ofenfeste Pfanne

    Tarte Tatin ist ein gutes Rezept, wenn man viele Äpfel übrig hat und die schnell verarbeiten muss (ist bei uns wegen der Gemüsekiste oft der Fall). Allerdings braucht man dafür normalerweise eine ofenfeste Pfanne, in der man zuerst auf dem Herd die Äpfel karamellisieren kann, und die man anschließend mit dem Teig obendrüber in den Ofen schieben kann. Da ich nur eine runde Keramik-Auflaufform habe, mach ich es so (inspiriert von einem Rezept auf www.chefkoch.de).  

    Ofen auf 225 Grad vorheizen (keine Umluft)

    130 g Zucker

    im Thermomix zu Puderzucker zerpulvern, umfüllen.

    125 g Mehl
    50 g Margarine
    25 g Zucker
    1 Eigelb

    in den Thermomix und mit Teigrührstufe kleinbröseln, dann in einer Plastikschüssel zu einem Teig verkneten, in den Kühlschrank stellen.

    Den Puderzucker in die Keramikform füllen und 15 Minuten in den Herd, bis der Zucker braun karamelisiert ist (am Ende zugucken, das schlägt dann schnell um).

    In der Zwischenzeit 4 Äpfel schälen und achteln.

    Wenn der Zucker braun ist, Form aus dem Herd holen und

    45 g Butter

    zu dem Zucker und verrühren. Die Apfelscheiben drauf legen (sehr eng und gerne auch übereinander).

    Den Herd auf 200 Grad runterdrehen.

    Den Teig ausrollen und über die Äpfel legen, wenn möglich am Rand runterdrücken. Bei mir klappt es meistens nicht, eine zusammenhängende Platte Teig hinzukriegen, aber wenn man es stückelt, geht es auch.

    Beim nächsten Versuch: Mit der Gabel Löcher in den Teig stechen, in der Hoffnung, dass dann mehr Flüssigkeit verdampft und der Teig nicht so matschig wird.

    Die Form wieder in den Ofen geben und 30-35 Minuten backen.

    Sofort stürzen und etwas abkühlen lassen.

    Lauwarm aufessen.

    Mir ist es bisher noch nicht gelungen, das Ganze ordentlich in Stücke zu schneiden, weil der Teig ziemlich matschig ist. Das liegt wahrscheinlich daran, dass in diesem Rezept das Wasser nicht verdampft (anders als wenn man die Äpfel in einer Pfanne karamelisiert). Tut aber eigentlich nur der Optik, nicht dem Geschmack einen Abbruch.

    Man kann noch etwas Zimt drüber streuen oder Sahne dazu tun, aber eigentlich ist das Ganze süß und wohlschmeckend genug, dass es das nicht wirklich braucht.

  9. Steckrüben-Fake-Pommes

    Nein, das sind keine Pommes, das sind Steckrüben (Foto hab ich erst gemacht, als die Hälfte schon auf dem Teller war :)

    Nach einem Rezept vom www.paradieschen.de

    Ofen vorheizen auf 200 Grad (180 Grad Umluft)

    2 Steckrüben schälen und in Pommesformat schneiden.

    3 EL Rapsöl, Salz und gut 1 TL süßes Paprikapulver verrühren.

    Steckrüben damit vermischen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Bachblech legen. 25 Minuten in den Ofen, ab und zu wenden. Fertig. 

    Dazu eine Joghurtsoße rühren mit 200 ml Joghurt, 100 ml Mayo, 1 TL Senf, Kresse, Kräutersalz Pfeffer. 

  10. Gemüsepfanne mit selbstgemachter Currypaste

    1 gutes Stück Curkuma (ca. 4 cm3)
    1 Stück Ingwer (genauso viel)
    2 Knobizehen
    1 Chillischote
    1 Stengel Zitronengras (Umblätter entfernen, nur das innere Weiße)
    2 Schalotten
    6 schwarze Pfefferkörner
    1 gute Handvoll frische Korianderblätter
    geriebene Schale einer Limette
    1 gestr. TL Kreuzkümmel

    in den Thermomix und kleinhacken, dabei öfters mal das Zeugs von der Wand wieder runterschieben

    Saft von der Limette dazu, nochmal möglichst klein matschen

    Kokosfett in einer Pfanne erhitzen und die Paste dazu, anbraten (aber nicht verbrennen)

    2 rote Paprika in kleinen Vierecken

    dazu und braten.

    4 Möhren in kleinen Stiften (ca 4 cm x 3 mm)

    dazu und weiterbraten. Mit 100 ml Gemüsebrühe ablöschen.

    1 Lauch in Streifen (4 cm) 
    1/2 Chinakohl in Streifen

    dazu tun und köcheln lassen, bis alles gar ist.

    Evtl. noch mit Salz und Sojasoße würzen.